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Brunhilde Christoph † 24.6.2011

Als ich gestern aus meinem Urlaub zurück kam, musste ich erfahren, dass Brunhilde Christoph, meine langjährige Kollegin in der Suchtprävention Bremen, plötzlich verstorben ist. Eigentlich hatte ich am kommenden Mittwoch einen Termin mit ihr für ein gemeinsames Essen und einen Gedankenaustausch, wie wir das jeden Monat gehalten haben.

Wir haben immer wieder gern zusammen­gearbeitet, vor allem bei unserem gemeinsamen Hobby schulbezogene Familientherapie. Unser Grundmodell war die Mailänder Schule, das heißt Hypothesen bilden und formu­lieren, zirkuläres Fragen, Kommentieren, Aufgaben stellen. Das war spannend, unterhaltsam, für uns und die Rat suchenden Familien, und effektiv.

Berufliche Highlights waren für Brunhilde die von ihr organisierten Tagungen, die sie mit sehr viel Liebe plante und gestaltete. In der Zusammenarbeit war sie ausgesprochen kreativ, homorvoll, fair und verlässlich. Leider wurde sie in den letzten Jahren immer wieder von einer tückischen Viren-Erkrankung zurückgeworfen. Trotzdem war ich von ihrem plötzlichen Tod völlig überrascht und schockiert, das liegt wohl auch daran, dass sie eine Kämpfer-Natur war und sich kaum je etwas anmerken ließ.

Brunhilde, das tut weh. Ich werde dich vermissen.

03.07.11

LIS Brunhilde