Vegan

Religionen sind zu breit angelegt. Heute hat man korrekte Teil-Glaubenssätze.
Einer ist, dass man tierlieb und fortschrittlich ist, wenn man vegan lebt.
Dabei war der Mensch in der Urzeit hauptsächlich Jäger und damit Fleischesser. Auch viele Tiere essen andere Tiere, wenn sie denn danach gebaut sind und entsprechende instinktmäßig angelegte Gewohnheiten haben.
Nun gut, wen Fleisch und Milchprodukte anekeln, die oder der soll essen, was ihr oder ihm schmeckt und das weglassen, was sie oder er nicht mag.
Wie bei vielen verallgemeinerten Positionen: wenn es denn alle täten, dann wären sie alle weg, die Tiere, die wir zu verzehren und deren Produkte wir zu essen pflegen.
Es gibt Veganer die spotten über die Position: lasst sie gut leben, und dann essen wir sie. Die Gegenposition heißt: lasst sie gar nicht leben.
Ich möchte ernst genommen werden, wenn ich fordere, dass mein Kotelett keiner gequälten Kreatur entstammt. Extrem-Positionen führen dazu, dass alles so bleibt.
Irgendwann kommt jemand, der entdeckt, dass auch die Pflanzen nicht gern gefuttert werden. Und die Atmerei schadet der Lufthülle. Und die ganzen Kleinstlebewesen, die beim Einatmen und im Verdauungstrakt draufgehen!



"Seit ich keinerlei Tierprodukte mehr esse, geht es mir besser."
„Da haben Sie aber Schwein gehabt."