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Umgang mit sich und anderen - Freundlich

Grundlagen

Prinzipiell: an sich denken, aber auch an die anderen denken, wie es denen wohl mit deinem Verhalten geht.

Distanz und Nähe:

  1. Freundliches Gesicht, zugewandte Körperhaltung, bewusst den Augenkontakt suchen und lächeln.1 Händedruck mit angemessener Spannung.

  2. Belanglose Bemerkung machen, die jeder akzeptiert „Schönes Wetter heute, aber kalt“, irgendwas Positives sagen: (Getränkemarkt: Ihr Bier soundso schmeckt wirklich sehr lecker“).

  3. Jemanden in der Schlange vorlassen, Geduld im Straßenverkehr, wenn vor einem einer offensichtlich eine Straße sucht.

    Nicht verwechseln mit Ausweichen, Nachgeben gegenüber dominantem Verhalten. Merke: freiwillig auf die Wahrung eines Rechts verzichten ist etwas anderes als ängstlich zurückweichen. Das ist Stärke zweiten Grades!

Wenn du andere gern vor den Kopf stößt und deinem Ansehen unbedingt schaden willst:

  1. Schlaffer oder quetschender Händedruck beim Begrüßen, woanders Hingucken.

  2. In jeder Situation aggressiv auf seinen Rechten Bestehen.

  3. Mit finsterem Gesicht Schweigen.

  4. Sich unangemessen kleiden, ungepflegt sein (Geruch, unsaubere Kleidung).

  5. Breitbeinig im öffentlichen Nahverkehr sitzen, dass der zweite Platz kaum benutzt werden kann.

  6. Smartphone laut stellen, laut telefonieren, damit alle in Bus und Bahn deinen Worten lauschen können.

Vorschläge

Beschreibe, was die Leute von dir denken und empfinden, wenn du dich wie oben verhältst.

Probiere mal etwas und beobachte, was es bringt.




1Keine Angst, das ist nicht gleich Flirten. Und wenn schon: ein bisschen Flirten macht