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Persönliches Pädagogisches Konzept

Ein Leitfaden für gegenseitige Interviews in Supervisions-Gruppen. Oder: für die Selbst-Analyse im stillen Kämmerlein.


Sie können Ihr Konzept hier gleich am Computer schreiben oder ankreuzen und anschließend ausdrucken.
Achtung, Ihre Angaben lassen sich nicht speichern!
(Nur mit dem Kunstgriff „Bildschirmfoto“. Wie man das macht? ALT + DRUCK, dann in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm auf „Einfügen“ klicken. Alles, was Sie auf dem Bildschrim sehen, wird zu einer Bilddatei. Um das ganze Dokument so abzulichten, müssen Sie also mehrere Bildschirmfotos machen.

Wenn Ihnen das zu kompliziert ist, vergessen Sie's einfach.

Übersicht:

  1. Vorbemerkung

  2. Die letzten Schuljahre mit meiner Lerngruppe

  3. Sich selbst kennen lernen

  4. zu guter Letzt - kurz und knapp

  5. Strategien

1. Vorbemerkung

Die Arbeits-Zufriedenheit hängt im hohen Maße davon ab, ob ich meine Tätigkeit in Übereinstimmung mit meinen Vorstellungen, Fähigkeiten, Erfahrungen ausüben kann. Ich werde den an mich gestellten Anforderungen und meinen eigenen Bedürfnissen und Wünschen gegenüber umso besser gerecht, je genauer ich mich kenne. Wenn ich mich selber gut kenne, kann ich mich flexibler verhalten und werde mit ungewohnten Anforderungen besser fertig.

Das Persönliche Pädagogische Konzept besteht aus bewussten und weniger bewussten Aspekten, die als Ganzes meine Art, Lehrerin oder Lehrer zu sein, ausmachen.

Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat

  1. Grundüberzeugungen über Erziehungen und Unterricht,

  2. Eine Wichtigkeits-Rangreihe von Fertigkeits- und Verhaltens-Kategorien

  3. Ethische Wertvorstellungen,

  4. Strategien zur Überlebenssicherung,

  5. einen Verhaltens-Stil (im Alltag, in "Bestform", unter Stress),

  6. ein Bild von den eigenen Stärken und Vorzügen als Lehrerin oder als Lehrer.

Wie kann ich etwas über mein PPK erfahren?

Ich achte auf mich selbst, mein Verhalten, meine Gefühle und Gedanken und Bilder, die ich dabei habe.

Ich beobachte, wie die anderen auf mich reagieren,

Ich lasse mir von anderen mitteilen, was sie bei mir beobachten und dabei denken.

Schreiben Sie sich zu den folgenden Gesichtspunkten etwas auf, lesen Sie es sich anschließend durch – und, wenn Sie Lust haben, besprechen Sie ihre Aufzeichnungen mit einer vertrauten Person.
Wenn Ihnen etwas zu nahe geht, dürfen Sie die Bearbeitung oder das Gespräch jederzeit beenden!

2. Die letzten Schuljahre mit meiner Lerngruppe ---

Welche Erwartungen und Befürchtungen hatte ich zu Beginn?

Und wie ist es ausgegangen?

Und hier noch einmal Einschätzung:


ausgezeichnet

ganz gut

durchwachsen

nicht
so toll

schlimm

Wie ist es im Vergleich dazu ausgegangen?

Wie im Vergleich zu anderen oder früheren Lerngruppen?

Was sollten die Kinder lernen, was war und ist mir wichtig?

5 Punkte:

3. Sich selbst kennen lernen

Eigenschaften


Bei sich

Bei den Kindern/Jugendlichen

Welche Eigenschaften mögen Sie

Welche können Sie nicht leiden?



Versuchen Sie eine typische Kurzbeschreibung Ihrer Person, Ihres Verhaltens, wie sie Schüler abgeben würden.

Versuchen Sie eine typische Kurzbeschreibung Ihrer Person, Ihres Verhaltens, wie Kolleginnen oder Kollegen abgeben würden.

Beschreiben Sie eine Schulsituation, in der Sie richtig zufrieden sind, wo Sie „in Ihrem Element“ sind.

Wie kommen Sie da hin? Leicht Mittel Schwer

Beschreiben Sie eine Schulsituation, in der Sie sich nicht wohl fühlen, unter Druck kommen, die Ihnen möglichst nicht widerfahren sollte.

Wie verhindern Sie das oder – wie kommen Sie da wieder 'raus? Leicht Mittel Schwer

Ein Fragebogen



immer

meistens

oft

selten

nie

1

Ich nehme Ratschläge anderer an

2

Mein Rat wird angenommen

3

Ich strenge mich an

4

Ich bin jederzeit Herr oder Frau der Lage

5

Ich behalte das letzte Wort

6

Ich bin in Eile, unter Zeitdruck

7

Ich bin genau, habe es gern perfekt

8

Ich möchte es anderen recht machen

9

Ich möchte, dass es gerecht zu geht

10

Ich bin gern die oder der Beste (Leistung)

11

Ich halte zu den Schwachen

12

Ich möchte mich wohl fühlen.

13

Ich möchte anderen helfen

14

Ich brauche Distanz zu anderen

15

Ich möchte ein gutes Miteinander

Jetzt wird es ganz therapeutisch:

Kindheit und Jugend

  1. Wie konnten Sie Ihre Eltern zufrieden stellen und Zuwendung von ihnen erhalten?

  2. Wie konnten Sie Ärger und Strafen vermeiden?

  3. Wie wollten Ihre Eltern Sie haben?

  4. Wogegen haben Sie sich besonders aufgelehnt?

  5. Gab es Konflikte, die etwas mit der Schule zu tun hatten?

4. Zu guter Letzt – kurz und knapp:

Was haben Sie vor allem über Ihr PPK gelernt?

Gibt es "Brüche" in Ihrem PPK, Widersprüche, Ungereimtheiten?

Möchten Sie sich etwas für Ihre neue Klasse vornehmen?

Was möchten Sie am Ende dieses Schuljahres über sich und Ihre Klasse sagen können?

5. Strategien