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© Dr. Uwe Wiest, Delmenhorst, 2020

Team-Supervision
in Pandemie-Zeiten



Die Abwehr gegen SARS-CoV-2 verhindert die unkontrollierte Ausbreitung der Pandemie-Seuche.
Aber sie ist ein Medikament mit gewaltigen Nebenwirkungen.
Abstand, Vermeiden von Körperkontakt, sprich Hände Schütteln, Umarmungen, körperliche Nähe unter 1,5 Meter, Kontaktverbote, Verbot von Sportarten, Chorsingen, Veranstaltungen mit vielen Leuten,
Sammelbegriff Lock-down,
das alles ist gegen die menschliche Natur und belastet seelisch, macht sogar krank. Die wirtschaftlichen Verwerfungen führen zu Existenzängsten und realen Existenzbedrohungen. Menschen, die sich sicher wähnten, wird gekündigt. Kleine Unternehmen, auch die, die bisher florierten, geraten in Not und müssen möglicherweise aufgeben.
Alte, pflegebedürftige hospitalisierte Menschen dürfen keine oder sehr eingeschränkte Außenkontakte haben. Das ist wie Gefängnis.

Team-Supervision ist eine Gruppen-Veranstaltung. Sie dient dazu, den Umgang der Menschen in einer Arbeitsguppe angenehmer und effektiver zu gestalten und die soziale Kompetenz zu erhöhen. Besonders sinnvoll ist Team-Supervision bei Arbeitsplätzen mit regelmäßigen Außenkontakten. Konkret: Lehrkräfte, Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, Firmenangehörige mit ausgeprägter Kundenbetreuung, im Verkauf Tätige.
Man erfährt viel über sich und andere, und wenn die Supervisor*in ihr Handwerk versteht, machen die Sitzungen Spaß und sind manchmal aufregend. In einem solchen Rahmen können auch Dinge offenbart werden, die sonst nicht zur Sprache kämen.

Hört sich alles gut an. Konkretere Informationen finden sich auf den folgenden Seiten. Aber:
Supervision setzt Nähe voraus. Distanz Halten und gar Mundschutz Tragen, das stellt hohe Anforderungen an die Supervisor*in.
Dabei können gerade die stressenden neuen Arbeitsbedingungen sicher mit Supervision gut bearbeitet und zum Teil aufgefangen werden.


Konkrete Gestaltungsvorschläge