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Das schulpsychologische Gutachten enthält:

Daten des Kindes, Datum der Anmeldung.

Vorstellungsanlass, ggf. Bezug zur Rechtsquelle (z.B. LRS-Erlass, Schulgesetz, KJHG).

Angabe der bisherigen und noch folgenden Beratungstermine und Schulbesuche oder Hausbesuche.

Psychologische Untersuchung.

  • Gespräch mit dem Kind, der/dem Jugendlichen.

  • Testverfahren, sie werden vollständig und in der Reihenfolge der Verwendung aufgezählt.

  • Testergebnisse. Je nach Adressaten werden quantitative Ergebnisse und verbale Umschreibungen verwendet.
    Der Hinweis auf die Standardmessfehler sollte nicht fehlen, damit Punktwerte nicht überschätzt werden.
    IQ-Werte sind zu vermeiden, weil Missverständnisse möglich sind. Am besten, man verwendet Prozentränge und durchgängig T-Werte.

  • Die Ergebnisse von projektiven, qualitativen Verfahren werden in Gutachten nur kursorisch genannt, so weit dies für den Zweck der Begutachtung nötig ist. Eine ausführliche Darstellung wird für die Fallakte angelegt.

Beantwortung der Fragestellung, Vorschläge zur Behandlung des Problems.

Die Beantwortung der Fragestellung kann zum Beispiel ein Vorschlag für die Schullaufbahn sein, für eine Förderung (quantitativ und inhaltlich), für den Umgang der Lehrkräfte oder der Eltern mit dem Problem.

Den Adressaten des Gutachtens und den betroffenen Schülerinnen und Schülern wird das Gutachten erläutert.