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Schulfragebögen

Schulfragebogen für Schülerinnen und Schüler ab 5. Schuljahr

Schulfragebogen für Schülerinnen und Schüler ab 8. Schuljahr


Es ist nicht immer einfach, die Schulsituation von Kindern und Jugendlichen umfassend kennenzulernen. In Gesprächen, mit Lehrkräften, Beratungslehrern, Schulpsychologen, fallen leicht Bereiche unter den Tisch, die zum Verständnis wichtig gewesen wären.

Bei den Fragebögen für Schülerinnen und Schüler des 5. und 8. Schuljahres handelt es sich nicht um normierte Inventare1. Es liegen also keine quantitativen Vergleichswerte vor.

Man kann daher auch nur Teile daraus benutzen, Aussagen weglassen oder durch weitere Aussagen ergänzen.

Den Schülern wird erklärt, dass es nicht darum geht, sich positiv darzustellen, perfekt ist niemand und Schule ist nicht alles. Wichtig ist, dass Schüler sich insgesamt wohlfühlen und ein gewisses Maß der Zufriedenheit mit ihrer Schulsituation erreichen.

Ausschläge der Unzufriedenheit werden in den Spalten mit dem traurigen Emoticon vermerkt, diese Aussagen geben den Schülern oder den Schulberatern Hinweise, wo den Schülern der Schuh drückt und Hilfe angeboten werden sollte.

Gibt es davon sehr viele, ist das ein Hinweis darauf, dass den betroffenen Schülern umfassender geholfen werden muss, zum Beispiel durch ein psychotherapeutisches und lerntherapeutisches Angebot.

Anwendungs-Varianten:

Die Fragebögen können von Schülern ausgefüllt  und anschließend mit  einer Person des Vertrauens besprochen werden.
Manche Schüler können sich bei einer schriftlichen Befragung offener äußern.

Eine andere Person, zum Beispiel ein Beratungslehrer oder ein Schulpsychologe, verwendet die Fragebögen als Interview, liest vor und protokolliert.
Der Vorteil ist, dasss Schüler dann oft zusätzliche Anmerkungen machen.

Man kann den Fragebogen später erneut ausfüllen, um ein Beratungsergebnis zu überprüfen.

Schüler können ihn auch ein zweites Mal so ausfüllen, wie sie ihre Schulsituation gerne hätten, also sozusagen ihr Idealbild.
Im Falle einer erfolgreichen Beratung oder auch einfach einer gelungenen „Selbstbehandlung“ sollten beide Fragebogenversionen, also das Selbst- und das Idealbild, sich aneinander annähern.

Die Anwendung der Fragebögen ist nur bei konsequenter Einhaltung von Verschwiegenheit gegenüber Dritten zu verantworten. Die Bögen ergänzen vertrauliche Gespräche. Sie sind auf keinen Fall Instrumente, um Eltern, Familien oder Lehrkräfte zu beurteilen!



1 Sie wollen einen Vergleichsmaßstab – wie sollen Schüler sein, wie sollen sie sich erleben? Füllen Sie einfach selber den Fragebogen so aus, wie Sie meinen, dass Schüler sein sollten, wenn sie „gut drauf“ sind.


© Dr. Uwe Wiest, Delmenhorst 2018