uwewiest.de





Uwe Wiest: beschreibendes System der emotional-sozialen Kompetenz

Empathie

  • Sich anderen zuwenden können: durch die Körperhaltung; entgegen Neigen, offene Armhaltung, Spiegeln der Körperhaltung, Mimik und Gestik..

  • Jemanden freundlich ansehen, Kopfnicken.

  • Wiederholen, was der andere gesagt hat, um zu zeigen: man hört zu

  • In eigenen Worten wiedergeben, was man glaubt: dies fühlt, denkt, empfindet der andere, diese Bilder sieht er oder sie vor sich: Aktives Zuhören

Zufriedenheit, Erlebnisfähigkeit

  • Ausgewogenheit des Fühlens, Empfindens, Denkens, Imaginierens

  • Bewusstheit, „abschaltbar“, sensibel sein können aber nicht müssen

  • Ermutigender innerer Dialog

  • Sich versenken und genießen

  • „negative Ansteckungen“ abwehren

  • aus negativen Affekten schnell wieder „auftauchen“

  • Eine gute Stimmung halten

  • Sich selber verzeihen

  • Sich selber verstehen

  • Frühere Handlungen verstehen

Soziale Flexibilität

  • Schnelligkeit des Wahrnehmens und Handelns, „soziale Intuition“, Wendigkeit

  • Balance zwischen Selbstbehauptung und Empathie

  • Verstehen von Abläufen zwischen mehreren Personen, in Gruppen

  • Wissen, was in einer bestimmten Situation von einem erwartet wird

Selbstöffnung, Selbst-Äußerung

  • Verständlich reden.

  • In der Ich-Form Gedanken, Gefühle, Empfindungen beschreiben.

  • Rückmeldungen geben und annehmen.

  • Jemanden fragen, Bitten äußern

Selbstbehauptung

  • Auf Druck mit verhältnismäßigem Gegendruck reagieren, deutlich äußern: Was will ich nicht haben? Sich für seine Rechte einsetzen, mit Gruppendruck umgehen

  • Gefühle mit gebremsten Zorn äußern, Ärger bewältigen, Bedürfnisspannungen aushalten

  • Angriffe auf die eigenen „Hühneraugen“ differenziert, flexibel und für den Angreifer überraschend parieren. „Schlagfertigkeit“. Nicht berechenbar sein

    Im akuten Konflikt und in Ruhe dieselben Ziele verfolgen. (Und nicht in Rage den anderen angreifen und nachher über sich selber zerknirscht sein)

Selbstorganisation

  • Konzentration

  • planvolles Handeln

  • Setzen realistischer Ziele

  • Einschätzen eigener Kräfte und Möglichkeiten

  • Durchhalten beim Anstreben selbst gesetzter Ziele

  • Fähigkeit zur Selbstverstärkung (Selbstlob, Selbstbelohnung)

  • Abschätzen kurzfristiger und langfristiger Wirkungen eigenen Verhaltens